Akupunktur

 

 

 

 

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Wirkung der Akupunktur

Früher wurde die Akupunktur in der westlichen Welt vorerst als Humbug abgetan. Allerdings gab es auch auf Dauer Erfolge, die man nicht übersehen konnte.

In den 80er-Jahren wurde durch eine Studie an einer Privatuniversität das erste Mal ersichtlich, dass sich an den Akupunkturpunkten, wenn man sie unter das Mikroskop legt, winzig kleine Bündel von Gefäßen und Nerven befanden.

 

 

 

 

 

 

 

 

Welchen Vorteil macht sich die Wirkungsweise der Akupunktur zum Nutzen?

Die Akupunktur macht sich die sehr gute und schnelle Leitfähigkeit der Nervenzellen zunutze. So kann man bei akuten Schmerzen eine recht schnelle Linderung der Schmerzen durch eine Behandlung mit Akupunktur verzeichnen. Die Nervenzellen werden durch die Nadeln aktiviert und leiten Signale zum Gehirn des Menschen. Die Schmerzwahrnehmung in anderen Körperregionen wird für eine Weile deaktiviert. Schmerzhafte Verspannungen haben so die Möglichkeit, sich während dieses Zeitraums zu regenerieren. Zusätzlich lösen die Reize, die eine Akupunkturnadel bewirken, auch die Ausschüttung von Endorphinen, von sogenannten Glückshormonen, aus. Endorphine sind dem Stoff Morphium sehr ähnlich und unterdrücken zusätzlich das eigene Schmerzempfinden.

 

 

 

Wie wirkt Akupunktur bei kranken Organen, wie der Blase beispielsweise?

Die Organfunktionen werden durch das vegetative Nervensystem gesteuert. Dies geschieht über eine Verbindung von Gehirn zum Organ. Ein gewisser Teil dieser Nerven verläuft in der Wirbelsäule und tritt an dem sogenannten Blasen-Meridian aus, der einen bestimmten Akupunkturpunkt darstellt. Studien belegen außerdem, dass bei Menschen, die sich mehreren Akupunktursitzungen unterzogen haben, die Abwehrkräfte sehr gestiegen sind, was durch den Anstieg der Abwehrzellen im Blut ermöglicht wird. Eine erste Besserung ist in 80% der Fälle durchaus möglich, es kommt aber auch oft vor, dass sich bei der zweiten und dritten Behandlung eine Verstärkung der Symptome einstellt. Dies ist aber nur ein Zeichen dafür, dass der Körper auf die Akupunkturbehandlung reagiert. Diese Erstverschlimmerung findet man auch in der Homöopathie. Nach der vierten oder fünften Behandlung stellt sich jedoch sehr schnell eine Besserung oder gänzliche Heilung ein.